Inhalt Aufruf zur Betriebsrätewahlen (10.12.05) Wechsel im Amt des Diözesanpräses (von Leuninger auf Seelbach 17.12.2005) Nachruf für Jakob Tries (+ 20.08.2005) Nachruf für Anton Maibach (+14.07.05.) Hessentag "Rentenmodell" 22.6.05 Hilfe für Flutwellenopfer Indien (3/05) Werbemappe
zur Werbekapagne 05/06 Kurzfassung CD zur Kath. Soziallehre erschienen (Januar 2004) Stellungnahme zu "das Soziale neu denken" (Januar2004) Vortrag 40 Jahre "Pacem in terris in Motta" (2003) Vortrag von Erna Brehl auf
dem deutschen Seniorentag in
Hannover am 7.10.03 Solidarität muss bleiben (16.10.03) Paul Erbach neuer Diözesansekretär Bündnis für den Frieden (14.3.03) Manuela Knauf neue Verwaltungsangestellte ab. 1.9.02 Außerordentlicher Diözesantag 2001 KAB auf dem Kreuzfest in Limburg Frau Dernbach wurde 60 und wird verabschiedet Pfarrer Alois Staudt erhält das Bundesverdienstkreuz am Band und den silbernen Brotteller des Deutschen Caritsverbandes Hans Gerd Arnold Diözesansekretär Der Diözesanverband
Limburg Diözesanverband Limburg der KAB Seniorenbeauftragte ist
Erna Brehl Anton
Maibach ist am 14.7.2005 im Alter von 90
Jahren verstorben.
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In
einer Feierstunde im Wilhelm-Kempf-Haus am 17. November 2005 wurde
der Diözesanpräses Ernst
Leuninger (links) verabschiedet.
Der Vorstand dankte ihm für sein Engagement vor allem im
Zusammenhang mit dem 100-jährigen Diözsanjubiläum.
Gleichzeitig wurde der neue Diözesanpräses Albert Seelbach (rechts) eingeführt, der bis dahin Pfarrer in Frankfurt-Sossenheim war. Vor seinem Studium war er Nationalsekretär der CAJ. Zum Abschluss konzelebrierten die beiden mit dem Vertreter des Bischofs Domkapitular Willi Hübinger |
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Der mit Delegierten gut gefüllte Saal |
Auf demDiözesantag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)im Bistum Limburg, der am 29.3.03 in Flörsheim (Main) stattfand, wurden der Diözesanvorsitzende Andreas Mengelkamp (Frankfurt-Unterliederbach) und seine Stellvertreterin Gerda Jung (Girkenroth /Westerwald) jeweils mit großer Mehrheit wiedergewählt.Neue Mitglieder im Diözesanvorstand sind Peter Licht (Limburg-Lindenholzhausen), der für Alfred Rompel aus demselben Verein gewählt wurde. Außerdem sind Brigitta Güth (Elsoff / Westerwald) als Nachfolgerin von Karin Seck (Oberselters) sowie Engelbert Kohl (Flörsheim) und Eva-Maria Wörner (Frankfurt-Fechenheim)
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neu im KAB-Diözesanvorstand. Wiedergewählt wurden: Werner Laux (Villmar) und Christian Vollbrecht (Flörsheim). Für Ihre langjährige aktive KAB-Arbeit, u.a. 21 Jahre Mitglied im KAB-Diözesanvorstand, wurde Karin Seck außerdem von der Diözesanleitung mit dem Alexander-Stein-Ehrenbrief ausgezeichnet. Diese Ehrung erhielten ebenfalls Eva Erbach (Limburg-Dietkirchen) für ihr langjähriges soziales Engagement, Josef Bach (Niederbrechen), der ebenfalls über 20 Jahre im Diözesanvorstand tätig war, sowie Georg Alhof (Flörsheim), der 16 Jahre KAB-Vorsitzender, Betriebsrat bei Opel und kommunalpolitisch aktiv war. Erfreut zeigte sich Mengelkamp (47 Jahre, kaufmännischer Angestellter im Bank-Gewerbe) am Ende der
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Veranstaltung über deren harmonischen Verlauf und die einstimmige Verabschiedung von zwei Anträgen, in denen die hessische Landesregierung aufgefordert wird, die Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen in Zukunft strenger zu handhaben und die Genehmigung der Börsenöffnung an Feiertagen mit Ende des Jahres 2003 auslaufen zu lassen.
Am Nachmittag fand ein Familienparlament statt, das unter Beteiligung eines Vertreters des Sozialministerium, des Bürgermeisters von Flörsheim und der Vertreter/in der Kreistagsfraktionen.
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Strengere Genehmigungspraxis bei verkaufsoffenen Sonntagen Der Diözesantag der KAB im Bistum
Limburg fordert die Hessische Landesregierung auf, .die Genehmigung
von verkaufsoffenen Sonntagen in Zukunft strenger zu handhaben. Dazu
erwarten wir, dass die Genehmigungen nicht mehr von den örtlichen
Behörden erteilt werden können, sondern nur noch von überörtlichen
staatlichen Stellen, z.B. den Regierungspräsidien, ausgesprochen
werden können. Begründung: Die Verlagerung der Entscheidung über verkaufsoffene Sonntage auf die örtlichen Behörden gefährdet die Unabhängigkeit der Entscheidung über Anträge auf verkaufsoffene Sonntage. |
Schutz der kirchlichen und staatlichen Feiertage Der Diözesantag
der KAB im Bistum Limburg fordert die Hessische Landesregierung auf,
die Genehmigung der Börsenöffnung an Feiertagen mit Ende des
Jahres 2003 auslaufen zu lassen. Begründung: Die seit dem
Jahr 2000 mögliche Börsenöffnung an staatlichen und kirchlichen
Feiertagen nimmt Tausenden von Beschäftigten im Börsen- und
Bankenbereich die Möglichkeit den Feiertag als „Tag der
Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung" (s. Artikel 139 der
Weimarer Reichsverfassung im Grundgesetz Artikel 140) zu nutzen.
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Stolz übergab
die das Limburger Bündnis für Frieden, an dem auch die KAB beteiligt
war, die mit 15.000 Unterschriften gefüllte Kiste am Freitag, den
14.3.03, Heidemarie Wieczorek-Zeul. Die Bundesministerin nahm die
Unterschriftenlisten entgegen und begrüßte die 15-köpfige
Delegation des "Limburger Bündnisses gegen den Krieg" in
Wiesbaden. Zahlreiche Ordensgemeinschaften und katholische Verbände
aus dem Bistum Limburg hatten sich in dem Bündnis zusammengefunden,
weil sie das gleiche Anliegen verbindet: Sie wollen sich für den
Frieden stark machen und Zeichen setzen gegen den drohenden Irakkrieg. Mit Transparent
auf dem Bild der Diözesanvorsitzende der KAB Andreas Mengelkamp. |
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Am 24.11.01 fand im Kolpinghaus Limburg ein außerordentlicher Diözesantag statt. Es wurde einstimmig eine neue Satzung verabschiedet. Die
Wahlämter wurden bestätigt, neu wurde als stellvertretende Vorsitzende Gerda Jung |
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Die KAB des Bezirksverbandes und des Diözesanverbandes Limburg beteiligte sich auf dem diözesanen Kreuzfest in Limburg (16./17.09.00)sowohl am Samstag in der Fußgängerzone als auch am Sonntag vor dem Dom. Zusätzlich erfoglte auch die Luftballonaktion für den Sonntag. |
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Ingeborg Dernbach aus Limburg-Lindenholzhausen, Verwaltungsangestellte beim Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Limburg und zugleich für den Bezirksverband der KAB Limburg wurde am 9. August 60 Jahre alt. Neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit ist sie sehr im Ortsverein der KAB in Lindenholzhausen engagiert. (linkes Bild)
Ingeborg Dernbach, über 34 Jahre Verwaltungsangestellte beim Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Limburg und zugleich für den Bezirksverband Limburg tätig, wurde am 28.8.2000 im Pfarrzentrum in Limburg-Lindenholzhausen von Diözesansekretär Hans Gerd Arnold in Anwesenheit viele Gäste vor allem aus der KAB. in den Ruhestand verabschiedet. Die Dankesrede hielt ihr langjähriger Chef Pfarrer Alois Staudt. Besonders ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft und ihre Kompetenz in der Arbeit wurden hervorgehoben. Ihre berufliche Tätigkeit begann am 15. April 1954, ihre Tätigkeit im Bischöflichen Ordinariat am 15. Juli 1956 und bei der KAB am 1. März 1966. Von Frau Dernbach kann man sagen, dass Ihre berufliche Tätigkeit Berufung war. Sie stand innerlich zu dem, was sie zu tun (rechtes Bild mit Enkelin und Pfarrer Staudt. Nun kann sie sich auch intensiver ihren Enkelinnen widmen.)
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Der Bundespräsident hat Herrn Pfarrer Aloys Staudt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der Hessische Minister der Finanzen Karlheinz Weimar hat am 22. August 2000 um 18.30 Uhr im Pfarrheim Limburg-Dietkirchen die Verleihung vorgenommen. |
Pfarrer Alois Staudt ist zur Zeit Pfarrer in Dietkirchen und Dehrn. Hier ist es vor allem in Dietkirchen sein Anliegen, die historische und kulturelle Bedeutung dieses Ortes herauszustellen. In der Jugend war er im BDKJ seiner Heimat tätig, als Priester baute er die CAJ auf, war 31 Jahre Diözesanpräses der KAB und viele Jahre Landespräses. Er war auch Diözesanpräses der Landvolkbewegung im Bistum Limburg. In seinem Hauptberuf war er Lehrer (Oberstudienrat) für kath. Religion an den berufsbildenden Schulen in Limburg. Sozialstationen initiierte er, er war Vorsitzender des Bezirksverbandes der Caritas und im Diözesanvorstand und nahm viele andere ehrenamtliche Aufgaben wahr. Er hat den Menschen im Landkreis Limburg und darüber hinaus in vielfältiger Weise gedient und war für die betroffenen Menschen als Kontaktstelle zwischen Kirche und Gesellschaft tätig.
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Der Diözesansekretär der KAB Bistum Limburg und des Bezirksverbandes Limburg
Jakob Tries wurde am 27. 11.1999 in der Stadthalle zu Hadamar in den Ruhestand
verabschiedet. (zweiter von links)
Jakob Tries, Jahrgang 1936, hat nach der Berufsausbildung als Landwirtschaftsmeister zunächst als Verwalter in Marienstatt gearbeitet, bevor er am 1. März 1969 die Stelle des Diözesansekretärs der KAB Limburg angetreten hat. Damit verbunden war zugleich auch die Aufgabe des Bezirkssekretärs der KAB Limburg. Neben der Förderung der Vereinsarbeit hat die Beratung der Mitglieder in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen einen großen Stellenwert in seiner Arbeit gehabt. Überregional hat Jakob Tries in den letzten 30 Jahren den Limburger KAB-Diözesanverband im Vorstand der KAB Westdeutschlands vertreten und verschiedene Spezialaufgaben bis hin zur Bundesebene übernommen. Außerdem hat er sich für die Interessenvertretung der KAB-Mitglieder in den Gremien der Selbstverwaltung der Krankenversicherungen engagiert. Seit März 1969 hat er im Vorstand des KAB-Landesverbandes Hessen mitgewirkt und war seitdem ACA-Landesgeschäftsführer. Hinzu kam sein Mitwirken in den Gremien der KAB-Bildungswerke und anderer Einrichtungen der KAB. Darüber hinaus war er 16 Jahre lang Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Verbände im Bistum Limburg. Nicht zuletzt war und ist er in seiner Heimatstadt Hadamar ehrenamtlich, u.a. als Stadtverordneter, politisch aktiv. Eingeführt wurde als neuer Diözesansekretär Hans Gerd Arnold bisher Bezirkssekretär Rhein-Main, hier mit seiner Frau |
Kurzbericht über eine Veranstaltung der KAB-Diözesanverband
Limburg e.V. am 20. Juni 2002 auf dem Hessentag in Idstein.
Im gut besuchten Sternensaal in Idstein führte
Ministerpräsident Roland Koch anlässlich einer Veranstaltung der
Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Diözesanverband Limburg zum Ehrenamt aus:
„ Ich kann mich mit dem Thema gut anfreunden, weil
allein in Hessen über zwei Millionen
Menschen ehrenamtlich aktiv sind... Hessenweit betrachtet gibt es an
ehrenamtlichen Engagement kaum etwas, was es nicht gibt, was die große Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements
bestätigt. Hier gilt es: Bestehendes zu unterstützen und Neues
zu fördern.“ Das Land Hessen habe sich für die Freistellung von
Jugendleitern eingesetzt und übernehme den Verdienstausfall, weil die
Arbeitgeber sich weigerten, dies zu tun.
Zuvor hatte die
Seniorenbeauftragte des KAB-Diözesanverbands Erna Brehl die Anwesenden begrüßt
und gesagt: „Das Thema ist uns gerade
deshalb wichtig, weil es in unserer Gesellschaft sehr viele Frauen und
Männer und auch Jugendliche gibt, die sich ehrenamtlich um das Gemeinwohl kümmern.“
Dann übernahm der Diözesanvorsitzende
Andreas Mengelkamp die Moderation der Veranstaltung und zeigt die Ansätze der
ehrenamtlichen Arbeit auf, die ein unverzichtbarer Beitrag für das
Allgemeinwohl seien. Danach wurden verschiedene Felder der
ehrenamtlichen Arbeit vorgestellt. Frau Ute Samson führte in die
Hospizbewegung Idsteiner Land ein, in der sich viele engagieren, auch
Vertreterinnen der beiden großen Kirchen. Hier wird gerade für
schwerstkranke Menschen und ihre Umgebung ein wichtiger Dienst geleistet. Die
Kosten für die Qualifizierung sind groß und müssten übernommen werden.
Eindrucksvoll auch der Beitrag von Frau Gudrun
Gebhard von der „Hilfe für das autistische Kind - Regionalverband
Rhein-Main“. Diese Form der Behinderung ist eine große Belastung für die
Familie die das Gespräch über ihre Probleme und Erfahrungen in den Gruppen
dieses Verbandes sucht. Auch die Organisation von Freizeiten
und Urlaub gehören dazu.
Regina Euba von ADSUM e.V. (füreinander da
sein) aus Frankfurt-Fechenheim stellte die Nachbarschaftshilfe dieses Vereins
vor dessen Ziel es sei, die Menschen mit ihren Problemen, die sie selbst nicht
mehr lösen können nicht allein zu lassen und ein Klima des gegenseitigen
Unterstützens aufzubauen. Diese Berichte vermittelten einen kleinen aber
beiendruckenden Einblick in die Qualität, Unterschiedlichkeit und den Umfang
der ehrenamtlichen Arbeit.
Dies wurde nochmals von den
beiden Referentinnen Lucia Schneider-Adams von der KAB und Dr. Heide Mertens
von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands bestätigt. Sie wiesen
auf die erste große Studie katholischer Verbände zur ehrenamtlichen Arbeit
hin, die klar machten, welcher Umfang von gesellschaftlich wichtiger Arbeit
hier geleistet wird. Die meisten ehrenamtlich Tätigen bringen ein erhebliches
Maß von Arbeitszeit ein. Dies müsse die Gesellschaft auch anerkennen z.B.
durch geeignete Formen der Unterstützung dieser Arbeit und der
Sozialversicherungsanerkennung bei entsprechenden Umfang dieser Arbeit.
In Nordrhein-Westfalen wird z.B. ein Ehrenamtsnachweis angestrebt und
es muss gesehen werden, das Einkommen beim Rückgang herkömmliche
Erwerbsarbeit nach Auffassung der KAB auch durch neue Aufgabenfelder, die
bisher ehrenamtlich waren, gesichert werden muss.
Die Vertreterin des hessischen
Sozialministeriums Frau Dr. Christa Perabo wollte an Gedanken unter anderem
besonders mitnehmen: Die Familienstiftung solle sich
um Familien mit behinderten Kindern kümmern
und die Nachweiskultur
inklusive entsprechender Zertifikate über ehrenamtliches
Engagement müsse gestärkt werden. Was bereits existiere sei z.B. die
Förderung der Qualifizierung im
Hospizbereich und auch entsprechende Handreichungen für Ärzte. Insgesamt
will sie das Ehrenamt fördern, das besagt ja auch ihr Aufgabenbereich
Referatsleiterin "Bürgerschaftliches Engagement.
Insgesamt waren alle
Beteiligten der Ansicht, dass Ehrenamt auch Erfüllung und Freude gibt und
dies die größte Motivation für die Arbeit sei. Mit Dank an alle
Beteiligten, die Vorbereitungsgruppe und das zahlreiche Publikum schloss
Andreas Mengelkamp die Veranstaltung.
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TeilnehmerInnen des Podiums
(Auf dem Bild sind zu sehen von rechts nach links),Erna Brehl,
Senniorenbeauftragte des KAB-Diözesanverbands Limburg, Dr. Christa
Parabo, Hessisches Sozialministerium (Referatsleiterin "Bürger- schaftliches Engagement") Roland Koch, Hessischer Ministerpräsident Andreas Mengelkamp, Vorsitzender des KAB-Diözesanverbands Limburg, Lucia Schneiders-Adams, Referentin der KAB Westdeutschlands (Köln), Dr. Heide Mertens, Referentin der KFD (Düsseldorf), Gudrun Gebhard, Hilfe für das autistische Kind - Regionalverband Rhein-Main, Regina Euba, ADSUM e.V. (füreinander da sein), Frankfurt-Fechenheim nicht zu sehen: Ute Samson, Hospizbewegung Idsteiner Land e.V. |
Limburg, 21.6.02, Ernst Leuninger
Studien- und
Begegnungsfahrt nach Wien
Am Samstag, 24. August trafen wir uns um 7.oo Uhr in Bad Camberg an der Autobahnraststätte, um nach Wien zu fahren. In Medenbach, Frankfurt-Hbf und Fechenheim nahmen wir noch Passagiere an Bord, bis der Bus fast voll war. Dann ging die Fahrt Richtung Süden. Nach dem Mittagessen in der Nähe von Regensburg kam bald Passau in Sicht und die Grenze, die uns aber nicht aufhalten konnte. In Österreich fuhren wir vorbei an Stift Melk, das später auf unserem Besuchsprogramm stand und kamen gegen 19.oo Uhr im Don-Bosco-Haus in Wien an, wo das Abendessen auf uns wartete. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung mit gemütlichem Beisammensein. Der Sonntag begann mit einer Hl. Messe im Stephansdom mit anschließender Domführung. Nach dem Mittagessen im DonBosco-Haus schloß sich ein Stadtspaziergang durch die Wiener Altstadt an. Der Montag war reserviert für die Historie, sprich Schloß Schönbrunn auf den Spuren von Maria Theresia und Sissi. Nachmittags hatten wir eine große Stadtrundfahrt unter fach- und sachkundiger Leitung. Den Abschluß bildete ein Besuch im Prater mit Riesenrad und anderen Attraktionen. Der Dienstagvormittag war eigenen Unternehmungen vorbehalten. Am Nachmittag besuchten wir ein Alten- und Pflegeheim der "Caritas Sozialis" und hörten dort, wie in Wien Krankenpflege und Sterbebegleitung in humanem Umfeld verwirklicht wird. Danach war die moderne Kunst an der Reihe: wir sahen uns das "Hundertwasserhaus" an. Den Abend ließen wir feuchtfröhlich ausklingen, wir besuchten ein HeurigenLokal in Grinzing, wo die Schnitzel größer waren als die Teller. Übrigens hat uns Hans-Gerd Arnold allmorgendlich, unterstützt von Erna Brehl, aus den "Spuren des Lebens" in den Tag eingestimmt. Am Mittwoch stand eine Burgenlandfahrt auf dem Programm. Der frühere KABBundessektretär Österreichs, Herr Franz Tschida, führte uns nach Eisenstadt, zum Haydn-Mausoleum und nach Rust. Nach einer Bootsfahrt über den Neusiedlersee von Illmitz nach Mörbisch schloß sich eine Weinvesper an. Der Donnerstag begann wieder historisch: wir besuchten Stift Melk mit Museum und die wunderschöne Kirche. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Krems zu einer NostalgieSchifffahrt mit anschließender Heuerjause mit Wachauer Schmankerln und einem Operettenkonzert des 83. K+K-Regiment. Am Freitag durften wir 2 Stunden bei der Generalprobe der Spanischen Hofreitschule zusehen. Anschließend besuchten wir die Schatzkammer in der Hofburg. Am Abend hatten wir ein festliches Essen mit KAB-Freunden aus Wien. Der Samstag begann mit einer Fahrt durch den Wienerwald, Kloster Heiligenkreuz, Mayerling, Helenenthal und zurück durch den Nobelkurort Baden bei Wien. Nach dem Sonntags-Gottesdienst im Don-Bosco-Haus kam der krönende Abschluss: Ein Mozartkonzert im Goldenen Saal des Musikvereins. Am Sonntag ging's nach dem Frühstück zurück nach Hause.
Werner Laux
Die Amtsübergabe, links Paul ErbachPaul
Erbach neuer Diözesan- und Bezirkssekretär der KAB
Am 1.10.2003 beginnt Paul Erbach aus Limburg-Dietkirchen sein Amt als neuer Diözesan- und Bezirkssekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Limburg. Er löst Hans Gerd Arnold ab, der am 21. November 2003 in den Ruhestand verabschiedet wird. |
Paul
Erbach, 44 Jahre, ist
ausgebildeter Bau- und Möbelschreiner und hat lange in verschiedenen
verantwortlichen Positionen gearbeitet. Erst kürzlich hat er am
Katholisch-Sozialen-Institut in Bad Honnef die Ausbildung zum
Sozialsekretär absolviert. In der Vereinsarbeit war und ist er
ehrenamtlich tätig, vor allem in der Feuerwehr. Er hat eine Ausbildung
im Katastrophenschutz zum Zugführer eines ABC-Zuges und setzte sich als
Bezirksvorstandsmitglied der KAB Limburg u.a. für Tauschringe ein.
Der KAB-Diözesanverband hat 2400 Mitglieder in 41 Vereinen und
ist in die Bezirke Rhein-Main und Limburg eingeteilt. Paul Erbach ist
zugleich Sekretär des Bezirksverbandes Limburg. Die KAB bemüht sich vor allem um die Situation der arbeitenden Menschen und ihre soziale Sicherung. Sie sorgt sich um die Familien und wirkt in den Gemeinden der Kirche mit. Sie kooperiert vor allem mit anderen Sozialverbänden und den Gewerkschaften.
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Vortrag von Erna Brehl
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Meine sehr verehrte Damen und Herren,
Frauen im Ruhestand -
Fragezeichen – gibt es das überhaupt. Wann ist eine Frau
im Ruhestand. Ist damit nur die Beendigung der Erwerbstätigkeit gemeint?
Ich möchte Ihnen jetzt erst mal von meinen Erfahrungen
berichten. Ich war schon immer sehr aktiv. Bereits in meiner Grundschulzeit
wurde ich als Klassenaufsicht für jüngere Schüler eingesetzt. Später war ich
in der Jugendarbeit – erst in der Kirche u.a. als Pfarrjugendführerin und
dann im Verein als Sport und Jugendwartin im Wildwasser und Kanu-Slalom aktiv.
Ich war seinerzeit auch einige Jahre Schriftführerin im Präsidium des
Hessischen Kanu-Verbandes.
Nach kurzer Ehe wurde ich schuldlos geschieden und suchte
meinen Weg als alleinerziehende Mutter eines Sohnes.
In meiner Dienststelle gehörte ich fast 20 Jahre dem
Personalrat an und engagierte mich natürlich auch gewerkschaftlich.
Doch bereits mit knapp 53 Jahren wurde ich in den
„Ruhestand“ versetzt – aus Gesundheitsgründen. Dies war ein schwerer
Schlag für mich, zumal ich noch ein paar Stufen auf der sogenannten
Karriereleiter vor mir hatte. Ich kam mir nunmehr ausgegrenzt und nutzlos vor
und wusste mit meiner mir jetzt zur Verfügung stehenden Zeit nichts mehr anzufangen.
Seinerzeit war ich alleinstehend, mein Sohn war ausgezogen und ich hatte
nur einen kleinen Hund. In der ersten Zeit habe ich mich von allem zurückgezogen.
Ich kochte damals extra italienische Gerichte, damit ich dazu Rotwein trinken
konnte. Denn danach konnte ich immer so schön schlafen. Bis ich mir darüber
klar wurde, dass ich so nicht weitermachen konnte. So habe ich wieder Anschluss
an meinen Freundeskreis gesucht und gefunden.
Es hat mir natürlich dabei auch sehr geholfen, dass ich mich in
psychotherapeutischer Behandlung befand.
Mit 55 Jahren heiratete ich einen alten Jugendfreund,
dessen Frau 2 Jahre vorher an einer Krebserkrankung verstarb. Nun begann für
mich eine sehr schöne Zeit. Ich wurde wieder auf der ganzen Linie aktiv. Ich
engagierte mich sowohl im Pfarrgemeinderat als auch parteipolitisch, wurde
stellvertretende Stadtbezirksvorsteherin in unserem Stadtteil und
stellvertretende Seniorenbeirätin des Magistrats der Stadt Frankfurt. Auch im
Karnevalsverein betätigte ich mich zusammen mit meinem Mann aktiv.
Wir gingen beide „in die Bütt“ mit Solovorträgen und auch mit
Zwiegesprächen. Dann kam der Tag, an dem mein Mann in den „Ruhestand“ ging.
Von diesem Tag an war nichts mehr so wie vorher. An ein geregeltes Leben war
nicht mehr zu denken. Mein Mann, der während seiner Berufszeit morgens um 05.oo
Uhr aufstehen musste, nutzte jetzt die Gelegenheit, bis10.00 Uhr zu schlafen.
Man kann sich leicht ausrechnen, wann das Frühstück beendet war usw. Mein Mann
hatte auch keine Hobby`s, außer Briefmarken und Münzen sammeln. So habe ich
dann wenigstens versucht, ihn für einen Kleingarten
zu begeistern, was mir auch gelang. Mit der Gartenarbeit wollte er aber
zunächst nichts zu tun haben. Da wir jedoch einen neu anzulegenden Garten
erworben hatten, fühlte er sich in den ersten Jahren nur für die baulichen Maßnahmen
zuständig. Mit großer Hingabe und Ideenreichtum hat
er dies auch hervorragend
erledigt. So nach und nach wuchs aber auch die Liebe zur Gartenarbeit selbst. So
hat mein Mann seinen Ruhestand ohne jede Langeweile überstanden. Leider ist er
vor fast 2 Jahren einem Krebsleiden erlegen.
Frauen im Ruhestand heißt
unser Thema. Seit 1986 bin ich auch Mitglied in der Katholischen
Arbeitnehmer-Bewegung , also in der KAB. Ich habe mich von Anfang an in der
Seniorenarbeit engagiert und wurde auch gleich in den
Seniorenvorstand des Bezirks
Rhein-Main gewählt. Nach einigen Jahren wurde ich Bezirks-Senioren-Beauftragte.
Meine Aufgabe ist es ,mit meinem Leitungsteam Bildungsveranstaltungen, Kultur-
und Begegnungsfahrten, Einkehrtage und vieles mehr zu organisieren. Seit einiger
Zeit bin ich Seniorenbeauftragte des Diözesanverbandes Limburg und gehöre dem
Senioren-Vorstand des Westdeutschen Verbandes an.
So weit zu meinem persönlichen
Ruhestand.
Sehr viele Frauen betätigen
sich nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben neben ihren täglichen
Hausfrauenpflichten – die ja meistens ein ganzes Leben lang bestehen bleiben
– ehrenamtlich in der Kirche, in Vereinen oder in Institutionen der
„Nachbarschaftshilfe“
Das kirchliche Engagement
beinhaltet in der Regel Betreuung von älteren hilfsbedürftigen Menschen in
Altersheimen, Krankenhaus-Besuchsdienste, Hausaufgabenhilfe z.B. für ausländische
Kinder, Küsterdienste, allwöchentlich die Kirche zu schmücken, Fahrdienste zu
kirchlichen Veranstaltungen, Leitung von Altenklubs und vieles mehr.
In der
„Nachbarschaftshilfe“ sind Frauen ebenfalls sehr aktiv. Sie helfen beim
Einkaufen oder übernehmen den Einkauf selbständig, begleiten ältere oder
hilfsbedürftige Personen zum Arzt, fahren sie im Rollstuhl spazieren, helfen
beim Ausfüllen von Formularen und erledigen Behördengänge, verrichten kleine
Hilfsdienste in der Wohnung, lesen vor, unternehmen Spaziergänge und so weiter.
Dies alles machen Frauen
ehrenamtlich und unentgeltlich. Es bietet also keinen Anreiz, um evtl. die Rente
aufzubessern, die ja im allgemeinen ohnehin niedriger ausfällt als bei Männern.
Frauen machen dies aus ihrem sozialen Verständnis heraus. Den
meisten Frauen ist auch der Umgang mit anderen Menschen und der persönliche
Kontakt sehr wichtig. Was würde mit unserem Staat passieren, wenn alle
Frauen plötzlich Ihre Ehrenämter niederlegten? Das ganze Staatsgefüge würde
auseinanderbrechen!
Ja, und was haben wir mit
unseren Kindern gemacht? Wir haben sie nach Strich und Faden verwöhnt und haben
ihnen alle Steine aus dem Wege geräumt. Und was ist der Dank dafür? Heute dürfen
wir ihre Kinder , also unsere Enkelkinder, hüten. Ich erlebe es immer wieder,
wie schwierig es ist, einen gemeinsamen Termin z.B. für eine Tagesfahrt zu
finden. Ein Enkelkind muss zur Musikschule, das andere zum Turnen begleitet
werden, wenn sie nicht ganz und gar den ganzen Tag über betreut werden müssen.
Und dies alles, damit der gewohnte Lebensstandard beibehalten werden kann.
Hier ist also vom Ruhestand
auch keine Rede mehr.
Es gibt aber auch noch eine ganz andere Seite. Viele Arbeitnehmer träumen davon, nach ihrem Arbeitsleben zu reisen und die Welt kennen zu lernen. Wenn es dann so weit ist, sieht manchmal die Wirklichkeit ganz anders aus. Wird z.B. ein Ehepartner krank und stirbt, bricht für den Überlebenden eine Welt zusammen. Und wenn dann nach langer Zeit die Trauer einigermaßen überwunden ist, ist es für viele einfach undenkbar, alleine zu verreisen. Überhaupt ist dann alles ver-
ändert. Für eine Frau bedarf es schon einer großen Überwindung, alleine in ein Restaurant zum Essen zu gehen.
Und wenn sich der Freundeskreis
überwiegend aus Paaren zusammensetzt, entsteht oft das Gefühl, fünftes Rad am
Wagen zu sein. Die Folge ist dann meistens, dass man sich zurückzieht und
langsam immer einsamer wird.
Überhaupt ist es ganz wichtig,
Wünsche nach einer Partnerschaft – bis hin zur Sexualität – nicht aus
falscher Scham zurückzustellen.
Manchmal fallen auch Träume
von einem freien Leben im Ruhestand in sich zusammen, wenn ein Krankheitsfall
bei einem selbst eintritt. Frauen waren immer schon einer Mehrfachbelastung
ausgesetzt mit Haushalt, Familie und Beruf. Da ist es nicht verwunderlich, dass
u.a. Knochenerkrankungen wie
Osteoporose, Bandscheibenschäden usw. auftreten. Und nun stellt sich die
entscheidende Frage, wie geht man damit um, wenn man nicht mehr alles selbst
machen kann. Man muss es einfach lernen, Hilfe anzunehmen und nicht nur immer zu
geben.
Letztendlich kann man feststellen, und das ist mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen, Frauen scheinen mit dem Ruhestand besser zurecht zu kommen, weil sie in der Regel flexibler sind. Dies haben sie in den Zeiten der Kindererziehung vielfach bewiesen.
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Leitsatz mit auf den Weg geben:
Fange niemals an
aufzuhören
und vor allem
höre nie auf anzufangen.
Erna Brehl
Die Veranstaltung findet am 22.06.2005 ab 16:00 Uhr im Pfarrheim Hl. Kreuz, Frankfurterstr. 8 statt. Bitte dem Wegweiser „Mutter und Kind – Oase“ folgen.
Referentin ist Lucia Schneiders-Adams, Referentin für soziale Sicherung, KAB Bundesverband.
An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
Frau Anne Oppermann, soziapolitische sowie forschungs- und gesundheits-
politische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion
Herr
Dr. Thomas Spies, gesundheitspolitischer Sprecher und stellvertretender
Vorsitzende
des Arbeitskreises Sozialpolitik der SPD Landtagsfraktion
Frau
Anna-Maria Mette vom Bundesvorstand der KfD
Herr
Hubert Bellert, Sachbeauftragter für Familie, Arbeit und soziale Sicherung,
Familienbund
der Katholiken
Herr
Schwender Kolpingwerk Deutschlands
Dr. Ernst
Leuninger, KAB Diözesanpräses
Diskussionsleiter:
Andreas Mengelkamp, KAB Diözesanvorsitzender
Zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen
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Podium |
Ein
durchaus vorwärts weisendes Rentenmodell
Darin waren sich die VertreterInnen aus Politik und Verbänden einig, als sie im Podium der katholischen Verbände miteinander und dem Publikum anlässlich des Hessentages im Pfarrsaal der katholischen Kirche in Weilburg am 22.Juni über das Rentenmodell der katholischen Verbände sprachen. Andreas Mengelkamp, der Diözesanvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) freute sich, dass er etwa 50 Gäste begrüßen konnte. In das Modell führte Frau Schneider-Adams (KAB) ein. Es besteht aus drei Stufen, einer Sockelrente für alle bezahlt durch einen Beitrag auf alle Einkommen, einer Rente auf das Arbeitseinkommen bezahlt wie bisher aus Beträgen von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern und einer Zusatzrente als Betriebsrente oder Privatversicherung. Es sei sozial vertretbar, familiengerecht, entlaste die Lohnnebenkosten und beruhe auf Beiträgen. Fachleute hätten das Ganze durchgerechnet.
Von den Verbänden sprachen Frau Anna-Maria Mette von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, Herr Hubert Bellert vom Familienbund der Katholiken und Herr Schwender vom Kolpingwerk. Ihre Verbände haben einen wichtigen Beitrag zu diesem Modell geleistet und unterstützen es. Mit etwa einer Million Mitgliedern sind sie schon ein bedeutsamer Gesprächspartner in Deutschland. Der Diözesanpräses der KAB-Limburg Prof. Dr. Ernst Leuninger schlug den Anwesenden vor, im vermutlich bevorstehenden Wahlkampf „runde Tische“ mit Verbandsvertertern und Politikern durchzuführen, denn das Rententhema wird ein wichtiges Thema der Zukunft bleiben und darf nicht zu einem weiteren Abbau des Sozialstaates führen, wie bisher doch geschehen. Solidarität sei zu wichtig für eine Gesellschaft, als dass sie aufs Spiel gesetzt werden dürfe. Noch mehr auf Eigenleistung zu setzen sei aber im höchsten Maße unsolidarisch.
Nachruf für Jakob Tries
So spricht der Herr:
„Ich bin die Auferstehung und das Leben."
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Der Diözesanverband und der Bezirksverband Limburg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung nimmt in großer Trauer Abschied von seinem langjährigen Sekretär
Jakob Tries
geboren am 29.11. 1936 und gestorben am 20.08.2005
Andreas Mengelkamp, Diözesanvorsitzender
, Gerda Jung, stellv. Diözesanvorsitzende, Ernst Leuninger, Diözesanpräses, Dieter Klug, Bezirkspräses, Paul Erbach, Diözesan- und BezirkssekretärLimburg, den 21.8.2005
Das Requiem war am Donnerstag, 18. August 2005 unter großer Anteilnahme vor allem der KAB um 14.00 Uhr in der Liebfrauenkirche Hadamar; es wurde vom Diözesanpräses zelebriert,
anschließend war die Beerdigung von der Friedhofskapelle auf dem Herzenberg aus.Nachruf
Jakob Tries wurde am 29.11. 1936 in Hadamar geboren. Dort
heiratete er seine Frau Monika Bendel. Sie hatten drei Kinder.
Schon früh musste er nach dem Tod seines Vaters in der väterlichen
Landwirtschaft seine volle Arbeitskraft einbringen. Erstaunlich ist seine
berufliche Karriere. Er hatte die für die Arbeit in der
KAB so wichtige Erfahrung in verschiedenen Feldern der Arbeitwelt. Damit war er
gerade für arbeitende Menschen ein ausgezeichneter Gesprächspartner. Durch die
Belegung von Ergänzungskursen z.B. in Arbeits- und Sozialrecht hat er sich für
seine Arbeit weiter qualifiziert von seiner Ausgangsausbildung Meister der
Landwirtschaft her. Durch diese Weiterbildung erhielt er eine Eingruppierung die
der eines Sozialabeiters mit selbständigen Aufgaben entsprach, weil das
Arbeitsfeld diese Herausforderungen stellte
und er dies sehr gut ausfüllte.
Nach seiner Ausbildung, die ihn bis zum
Landwirtschaftsmeister führte, wirkte er in
der Gutsverwaltung von Kloster Marienstatt.
Am 1. März 1969 trat er die Stelle des
Diözesansekretärs in der KAB Limburg an, die er bis zu seinem Eintritt ins
Rentenalter Ende 1999 ausfüllte.
Damit verbunden war zugleich auch die Aufgabe eines Bezirkssekretärs Limburg.
Neben der Förderung der Vereinsarbeit hat die Beratung der Mitglieder einen großen
Stellenwert in seiner Arbeit gehabt. Überregional hat Jakob Tries 30 Jahre den
Diözesanverband der KAB im Westdeutschen- und Bundesverband vertreten und
verschiedene Spezialaufgaben übernommen. Außerdem hat er sich für die
Interessen der Mitglieder in den Gremien der Selbstverwaltung der
Krankenversicherungen engagiert. Seit März 1969 hat er im Vorstand des
KAB-Landesverbandes mitgewirkt und war seitdem ACA Landesgeschäftsführer.
Hinzu kam die Mitwirkung in den Gremien der Bildungswerke und anderer
Einrichtungen der KAB. Darüber hinaus war er 16 Jahre Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft der Verbände im Bistum Limburg.
Nicht zuletzt war er in seiner
Heimatstadt Hadamar und im Landkreis ehrenamtlich in den Gremien tätig, drei
Amtsperioden im Stadtrat Hadamar und eine Amtsperiode im Kreistag.
Die Sozialberatung führte er auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst Ende November 1999 bis zu seiner schweren Erkrankung weiter.
Er starb nach langer schwerer Krankheit am 20.08.2005 in Hadamar.
Mit der Forderung, dass es möglichst in jedem Betrieb einen
Betriebsrat geben soll,hat der neue KAB-Diözesanpräses Albert Seelbach,
Frankfurt-Zeilsheim, auf die im kommenden Frühjahr stattfindenden
Betriebsratswahlen aufmerksam gemacht.
Gerade in Zeiten, in denen nahezu täglich Unternehmensmeldungen über bevorstehende Massenentlassungen veröffentlicht werden, müsse auf die besondere Bedeutung von Betriebsräten nachdrücklich hingewiesen werden. Bei anstehenden Kündigungen gebe es ein wichtiges und einflussreiches Mitspracherecht der Betriebsräte, das jedoch Arbeitnehmern ohne Betriebsrat fehlt. Aus Erfahrungen vieler Unternehmen sei bekannt, wie nützlich Betriebsräte in solchen Situationen für das Unternehmen, die Belegschaft und als Hilfe für einzelnen Arbeitnehmer wirken können. Dies sei noch vor kurzem auf einem Betriebsräteempfang der katholischen und evangelischen Kirche in Frankfurt deutlich geworden.
Auch innerhalb der KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) gebe es
engagierte Frauen und Männer, die als Betriebsräte aktiv sind. Gern stehen sie
auch interessierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als Gesprächspartner
zur Verfügung. Kontakt über das KAB-Diözesansekretariat, Tel. 06431/295-357.