KAB-Familien
Gedenkgottesdienst der CAJ und KAB Am 26. November um 18.30 Uhr findet im Limburger Dom ein Gedenkgottesdienst zum 40. Todestag von Heinz Eberlein statt. Alle Mitglieder der CAJ und KAB, sowie alle Gläubigen sind herzlich dazu eingeladen. Anschließend ist ein offenes Treffen mit Angebot von Imbiss und Getränken im Pfarrsaal des Kolpinghauses. Eine Anmeldung vor allem zum Treffen ist erwünscht. Wer war Heinz Eberlein? Heinz Eberlein lebte von 1961 in der Wohngemeinschaft der CAJ in Eschhofen und danach in Frankfurt. Er war der Schwager von Heinz Overbeck, dem langjährigen Diözesansekretär der CAJ im Bistum Limburg In seiner freien Zeit arbeitet er für die CAJ. 1959 trat er bei den Kleinen Brüdern Jesu in Frankreich ein. Nach Ablegung seiner Profess ging er in den Kongo, zu den Pygmäen, „den Ärmsten der Armen", wie er Pater Grezinger schrieb. Dort wurde er am 26.11.1964 ermordet. Wenige Tage später hielten Pfarrer Staudt und Pater Grezinger in Eschhofen einen Gedenkgottesdienst für ihn, zu dem wir aus der Diözese natürlich auch CAJler erwarteten. Zu diesem Gottesdienst für ihn, kamen Hunderte. Er ist in das Buch der Martyrer eingetragen, an die im Jubiläumsjahr 2000 Papst Johannes Paul II. am Collosseum in Rom besonders dachte. Er ist aufgenommen in das Martyrologium der Deutschen Bischofkonferenz. Heinz Eberlein stammte aus Wingendorf bei Betzdorf an der Sieg (Bistum Trier). Nach seiner Schulzeit wurde er zuerst der Waldarbeiter und dann auch Hilfsarbeiter im Walzwerk Friedrichshütte in Wehbach. In seiner Freizeit gründete er in seiner Heimat 1956 mit einigen Freunden die Christliche Arbeiter-Jugend (CAJ) und leitete sie auch. 1959 zog er in eine Wohngemeinschaft der CAJ nach Eschhofen bei Limburg: Sein Geld verdiente er beim Neubau Autobahnbrücke Limburg. Im November 1959 fiel seine Entscheidung, Ordensbruder zu werden. Anfang 1962 trat er ins Postulat der Kleinen Brüder in St. Remy ein. Am Christkönigssonntag 1962 vollzog er dort seine Weihe an Christus. Am 10.2.1964 legte er seine ersten Gelübde ab - „um Jesu und des Evangeliums willen, aus Liebe zu Gott und meinen am meisten verlassenen Brüdern", wie es im Gelübdetext heißt. Dabei nahm er den Namen „Heinz vom Kreuz" an. Der letzte Eintrag in seinem später gefundenen Tagebuch ist vom 25.10.1964: „Christus, unser König, mach unser Herz und die Welt bereit für Dein Reich. Laß uns durch die Freuden und Leiden, die wir antreffen, durchsehen, Dich sehen, damit Deine Liebe überall aufgebaut wird. Du bist durch das Kreuz zur Auferstehung gelangt. Du läßt uns durch die Teilnahme am Kreuztragen Seelen in den Himmel ziehen. Gib, daß wir stets mit Dir sagen: Vater, Dein Wille geschehe." |
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