KAB-Familien

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Katholische
Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Limburg

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Familien

Leitfaden für Familienkreise 

Famlienparlament

 

Schloss Wiesbaden-Biebrich
in der "Hand" der KAB
Die SiegerInnen mit Ministerin Lautenschläger Kinder fragen die Ministerin
Der Zauberer fasziniert sein Publikum Fragen an das Podium, Ministerin, Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken und Moderator Blick ins Umfeld

Kinder diskutierten mit Staatsministerin

Diözesanverband Limburg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung arrangierte Familienparlament im Biebricher Schloss. Siegerehrung des Fotowettbewerbs für Kinder, Zauberertricks und viele weitere Überraschungen beim Kinderfest.

WIESBADEN/LIMBURG (wgs). Wenn Politiker in Parlamenten oder Fachgremien über familienpolitisch akzentuierte Fragen debattieren, geschieht dies in aller Regel ohne die Beteiligung von Familien mit Kindern. Beim Kinderparlament des Diözesanverbands Limburg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am vergangenen Samstag, 8. Juni 2002, im Biebricher Schloss war dies jedoch ganz anders: Die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger antwortete auf Fragen, die ihr Kinder stellten. Gefragt wurde die CDU-Politikerin zum Beispiel nach den Schwerpunkten ihrer Arbeit, wie man Politikerin oder Politiker wird und welche der beiden großen Parteien besser sei. Eigentlicher Anlass der Begegnung der Staatsministerin mit Eltern und Kindern war die Ehrung der Sieger eines Fotowettbewerbs der KAB für Kinder bis 15 Jahre, bei dem familientypische Motive im Vordergrund stehen sollten. Bei einer der Siegerehrung vorangestellten zweiten Diskussionsrunde für die älteren Teilnehmer/innen des KAB-Treffens, an der auch die Präsidentin des Familienbunds der Katholiken, Elisabeth Bußmann, Haltern, teilnahm, ging es um aktuelle familienpolitische Themen. Angemahnt wurde dabei insbesondere die Herbeiführung verlässlicher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern. In vielen Fällen sei es nach wie vor nicht möglich, sich einerseits um heranwachsende Kinder zu kümmern und andererseits in Erwerbsarbeit tätig zu sein, hieß es. Die Politik müsse daher die notwendigen Voraussetzungen zur Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit realisieren, auch für Alleinerziehende. Gerade für die 20‑ bis 40jährigen Alleinerziehenden sei es angesichts fehlender Wahlfreiheit schwierig, Familie und Beruf miteinander zu verbinden, „da junge Frauen meistens gleichwertige berufliche Qualifikationen haben wie ihre männlichen Partner, betonte Frau Bußmann. Während diese für die Beibehaltung des bewährten Kindergeldes plädierte, warb die hessische Sozialministerin für das Familiengeld, das die Unionsparteien favorisieren.

Den ersten Pries beim KAB-Fotowettbewerb für Kinder gewann Oliver Merl aus Girkenroth, den zweiten Preis Anneke Ebert aus Uettingen bei Würzburg, den dritten Preis Jonas Weißmantel, Driedorf und den vierten Preis Anita Schmalenberg, Liederbach. Die Preisträger hatten die Wahl, sich für einen jeweils mehrtägigen Aufenthalt in KAB‑Bildungsstätten am Möhnesee, im Münster-, Siegerland oder im Familienferiendorf der Diözese Limburg in Hübingen zu entscheiden. Die weiteren Preisträger/innen (fünfter bis zehnter Preis), Melanie Diekmann, Hochheim, Florian Mendiuk, Frankfurt, Adrian Weber, Hadamar‑Steinbach, Monika Lohmann, Xanten, Raphael Heep, Waldbrunn‑Ellar und Maren Selzer, Frankfurt erhielten Gutscheine (im Wert von je 25 EURO).

Wolfgang Graf Spee, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Diözesanverband Limburg  

Programm

Ohne Familie ist kein Staat zu machen, KAB-Familienparlament mit Kinderfest

Samstag, 8. Juni 2002-05-02 11.00-15.00 Uhr, Biebricher Schloss Wiesbaden

Alle Familien sind eingeladen

 11.00 Uhr                         Eröffnung und Begrüßung

11.15 Uhr                         »Was Ich immer schon fragen wollte«                                              
Kinder fragen die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger

Silke Lautenschläger

12.00 Uhr                         KAB-Familienparlament zum Thema

                        »Ohne Familie ist kein Staat zu machen«

             Mit Ihnen diskutieren Silke Lautenschläger   Hessische Sozialministerin

                 Elisabeth Bußmann, Präsidentin des Familienbundes der Katholiken                         0

                                                Familienverbände aus Hessen

                        Georg Hupfauer, Journalist (Moderation)

 

13.3o Uhr                         Mittagsimbiss im Schlosspark                        

1,4.15 U h r                      Preisverleihung Kinderfotowettbewerb


"Familienleben heute, Preisverleihung druch die Jury"

                                

15.00 Uhr                         Angebot einer Schifffahrt zur Insel Rettbergsau

                                                011

                                                                                               Kinderfest im Schlosspark

                           Zauberhafte Zauberei für Klein und Groß mit Alibi und Carmen
                                             

                                                               Schminken für Kinder
                                                               

                                     Frisbee-Spiele                                                                                              

                        Hüpfburg                                    0

 

Führungen »Natur und Leben im Schlosspark«

 

Leitfaden für Familienkreise 

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Leitfaden für Familienkreise

 

als Zipdatei

 

Der Diözesanverband der KAB Limburg hat eine Arbeitshilfe für den Aufbau von Familienkreisen erstellt. Hier folgt der Text der vorbereitenden Auflage.

 

Aktivierung der Vereinsarbeit 

Leitfaden zur Gründung von Familienkreisen

 

Situation des KAB Diözesanverband in der Mitgliederentwicklung

Im Diözesanverband gibt es 42 Vereine mit 2488 Mitgliedern. Das Durchschnittsalter unserer Mitglieder liegt im gesamten Diözesanverband bei 60,4 Jahren mit steigender Tendenz. Alle klagen über Defizite von jungen Mitgliedern.

 Vereine berichten was sie schon alles unternommen haben um neue Mitglieder zu werben aber erfolglos geblieben sind. Einige, die junge Familien geworben haben, klagen darüber, dass diese nicht zu den  Vereinsveranstaltungen kommen.   

 Eine Analyse der Neumitglieder von jungen Familien zeigt, dass zum Beispiel im Rhein Main Gebiet über 80 % durch Familienbildungsseminare in Günne oder Italien  Mitglieder geworden sind. Alle befragten  Neumitgliedern haben den ersten Kontakt mit der KAB meist  durch Aktionen oder  Tagesseminare bekommen, die sich mit Themen der Familienpolitik oder  Hilfen für den Lebensalltag der Familien befassten. Im Bezirk Limburg sind junge Familien in die KAB eingetreten wo die Vereine besondere Angebote für Familien durchgeführt haben.

 Situation der Familien

Im Rhein Main Gebiet leben viele Familien nicht mehr im Verbund der Großfamilie, wie es vor Jahrzehnten noch traditionell üblich war. Die Familie hat sich von einer horizontalen (viele Kinder, höchstens zwei bis dreiGenrationen) zur vertikalen Großfamilie entwickelt, vier Genrationen mit z. B. sehr vielen Urgroßeltern, die wir früher nicht kannten.

Wenn auch im Bezirk Limburg durch die dörfliche Struktur noch ein anderer Zusammenhalt der Familien gegeben ist haben die Familien Probleme mit: Arbeit, Geld, Wohnung, Kindererziehung, Schule, Ernährung, Lebenssinnfragen usw. 

 Die KAB ist eine traditionelle Arbeiterbewegung d.h. sie rekrutierte ihre Mitglieder früher nicht aus dem Villenviertel, sondern aus den unteren sozialen Schichten ( Arbeitermilieu). Heute kommen Neumitglieder auch aus der Mittelschicht die sich durch unser sozialpolitisches Engagement für Familien angesprochen fühlen. Sie erfahren die KAB  als eine Gemeinschaft, die deswegen so tief ist, weil sich nicht jeder durch das definiert was er hat, sondern durch das was er ist, nämlich Geschöpf Gottes. Aber auch als eine Gemeinschaft, als eine Interessenvertretung Gleichgesinnter in der Benachteiligung von Familien in der Gesellschaft.  

 Um die Vereine bei der Mitgliederwerbung von jungen Familien zu unterstützen, hat der Diözesanvorstand  eine Kommission eingesetzt, mit der Aufgabe, einen Leitfaden zu entwickeln um eine verbesserte Familienarbeit in den Vereinen zu ermöglichen. Der vorgelegte Leitfaden gibt dazu Denkanstöße.

 Im Auftrag der Kommission 

Hans Gerd Arnold, Diözesansekretär 

 

Leitfaden zur Gründung von Familienkreisen

Schritte zur Gründung eines Familienkreis

Sinn und Zweck eines Familienkreises 

In den Familienkreisen der KAB treffen sich Menschen aus den verschiedensten familiären Lebensformen. Am Leben der Familienkreise nehmen Frauen, Männer und Kinder gleichberechtigt teil. Jeder/jede wird so angenommen wie er/sie ist und kann sich mit seinen/ihren Stärken und Schwächen in die Gemeinschaft einbringen.  Inhalte, Gesprächsthemen und Aktivitäten werden von den jeweiligen Familienkreisen selbst bestimmt. Die Arbeit der Familienkreise wird durch haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen begleitet. Die Vernetzung der einzelnen Familienkreise, wie auch die Verbandsstruktur ermöglichen es, die Bedeutung der Familie und ihre Themen in die gesellschaftspolitische Diskussion einzubringen, den Dialog miteinander zu üben und demokratische Grundstrukturen zu erfahren.

 1. Schritt: Vorbereitung - Thema eines Vereinsabends

Analyse über die Familiensituation im Ort/Ortsteil in der Pfarrgemeinde, in jedem Ortsverein leben Familien, die Probleme haben. Das sind besonders Familien mit folgenden Merkmalen: kinderreiche, neuzugezogene, Alleinerziehende, ausländische, teilarbeitslose, mit behinderten Kindern, von Sozialhilfe lebende etc. Es gilt im Ort /Ortsteil und Pfarrgemeinden den Blick für diese Zielgruppen zu schärfen. Und zwar, indem den Familien in relativen Notlagen Hilfestellungen angeboten wird Ihr Leben besser zu gestalten.

Ergebnis des Abends 

Verantwortliche finden die sich für den Verein konkrete Schritte erarbeiten wie das Thema im Verein umgesetzt werden kann.  

2. Schritt: Vorbereitende Planung

Das wichtigste bei einer Neuwerbung ist die Suche nach Mitstreitern.  Dies können z.B. Menschen aus dem Freundeskreis vor Ort sein.  Sie müssen angeregt werden, in ihrem persönlichen Umfeld nach Leuten zu schauen, die sich für die Arbeit Junger Familien interessieren. Dabei haben sowohl Frauen wie auch Männer die Möglichkeit, ihren Blick auf die unterschiedlichen Gruppen in denen sie sich befinden, zu richten.  Interessierte sind unter Arbeitskollegen genauso zu finden wie bei flüchtigen Bekannten vom Spielplatz, im Sportverein oder bei Kindergarten- und Krabbelgruppeneltern.  Jeder muss dabei von seiner ganz persönlichen Lebenssituation ausgehen und schauen, in welchen "Feldern" er sich bewegt.  Es geht also darum, den Blick dafür zu schärfen, wo Interessierte zu suchen sind.  Wenn diese erst einmal gefunden sind, lässt sich mit ihnen gut ein Neuaufbau starten, da sie selbst eventuell weitere Interessenten in ihrem Umkreis haben.

 s sehr hilfreich beim Neuaufbau erweisen sich auch Bündnispartner.  Darunter sind Menschen zu verstehen, die von der Jugendarbeit soviel Informationen haben, dass sie von potentiellen Interessierten wissen.  Es handelt sich dabei um sogenannte Multiplikatoren, d.h. Menschen, die mit vielen jungen Familien/Alleinerziehenden in Berührung kommen, wie z.B. Erzieher/lnnen des Kindergartens, Leiterln einer Krabbelgruppe/eines Kinderheimes, Haupt- und Ehrenamtliche einer kirchlichen Gemeinde, LeiterIn einer Familienbildungsstätte und viele andere.  Dazu gehören auch spezielle Einrichtungen einer Kirchengemeinde, wie der Sachausschuß Ehe und Familie oder der Besuchsdienst für Neuzugezogene.  Durch die Mithilfe von Multiplikatoren ist es möglich, an zusätzliche Interessenten bei einer Neuwerbung heranzutreten.

Ansprechpartner/Interessenten

Mögliche Ansprechpartner/Interessenten für den Aufbau eines Familienkreises sind zu finden unter:

.      persönlichen Bekannten

·      Kindergarteneltern/Krabbelgruppeneltern

·      Schulanfänger

.      Kommunionkinder

       Bekanntschaften von Spielplätzen

·      Arbeitskollegen

Neuzugezogenen

·      Sportvereinen

.      Taufpaten

 

3. Schritt: wie Familienkreise werben können

Die Mund zu Mund Propaganda ist eine der wichtigsten und wirkungsvollsten Methoden, andere für die Junge Familie zu gewinnen. Sie kann nie durch eine andere Methode ersetzt werden, höchstens ergänzt.  Dabei gilt es, Leute aus seinem persönlichen Umfeld herauszufinden, die Interesse für die Arbeit Junge Familie haben könnten. Es ist wichtig, den Mut aufzubringen, auf Menschen zuzugehen, die nur flüchtig bekannt sind - viele sind für ein Gespräch dankbar und warten darauf, angesprochen zu werden.  Mit meiner Begeisterung kann ich am besten andere für Familienkreise interessieren und sie dazu bewegen, sich selber Familien und Allein-erziehende zu suchen, um einen eigenen Kreis zu gründen.

Für bestehende Kreise ist es wichtig, daß sie regelmäßig über ihre Aktivitäten berichten (Lokalzeitung, Pfarrblatt, Infowand usw.), bzw. sich selber der Öffentlichkeit als Kreis vorstellen (Gestaltung eines Gottesdienstes, Stand auf dem Pfarr- oder Straßenfest). So erfahren Außenstehende etwas von der Lebendigkeit des Kreises. Auch erweist es sich als sehr positiv, bei bestimmten Veranstaltungen (Vorträge, Bastelabende ... ) interessierten Nichtmitgliedern die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten, d.h. öffentlich über Plakate einzuladen. In solchen Veranstaltungen spiegelt sich das Leben von Familienkreisen wider und es besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.

Infostände

Stadtteilfeste, Pfarrkirmes, Kindergartenfeste etc. bieten eine gute Möglichkeit, über die Arbeit im eigenen Familienkreis zu berichten, indem ein Stand aufgebaut wird.  Als Anziehungspunkte erweisen sich verschiedene Aktionen (Kasperletheater, Taschen bemalen, Schminkecken, Tierenten aussägen).  Dazu sollte Infomaterial über die KAB-Familienkreise mit Adressen und Telefonnummern von Ansprechpartnern für Interessierte bereitliegen.

 4. Schritt: Organisation von Treffen

Der/die Verantwortlichen organisiert regelmäßige Treffen mit unterschiedlichen Aktivitäten. ( wird aus der Gruppe bestimmt) Es wäre denkbar, gemeinsam zu: essen, wandern, spielen, singen, beten, diskutieren, verreisen usw.  Kurz all das zu unternehmen, was man in der Freizeit sowieso schon macht.

Für bestehende Kreise ist es wichtig, dass sie regelmäßig über ihre Aktivitäten berichten (Lokalzeitung, Pfarrblatt, Infowand usw.), bzw. sich selber der Öffentlichkeit als Kreis vorstellen (Gestaltung eines Gottesdienstes, Stand auf dem Pfarr- oder Straßenfest).  So erfahren Außenstehende etwas von der Lebendigkeit des Kreises. Auch erweist es sich als sehr positiv, bei bestimmten Veranstaltungen (Vorträge, Bastelabende ... ) interessierte Nichtmitglieder die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten, d.h. öffentlich über Plakate einzuladen.

5. Schritt: - Schnupperteffen

Da Geist sich nur an Geist entzündet, ist es wichtig Gemeinschaft anzustiften. Familien mit ähnlichen Interessenlagen treffen sich, um gemeinsam festzulegen,welche Unternehmungen mit oder ohne Kinder gemacht werden.  Bei der Organisation solcher Treffen ist all das zu beachten was man bei Gruppenveranstaltungen schon kennen gelernt hat.(angemessene Tischordnung, Getränke, Spiele, Programmgerüst usw.).  Das wichtigste aber ist der Geist, der vorherrschen muss! ( Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen).Will meinen, dass die wichtigsten Botschaften vom Herzen kommen.  Man verzeiht gern formalistische Patzer, wenn man sich als Mensch angenommen und beheimatet fühlt.

Einladung zu einem Frühschoppen

Nach einer Familienmesse besteht die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee zu unterhalten und Nichtmitglieder über die Familienkreise zu informieren. Eine Kinderbetreuung erweist sich dabei als günstig, um einen ungestörten Austausch zu ermöglichen.  Auch hier gilt es, rechtzeitig auf das Treffen hinzuweisen durch Plakate, Hinweis im Pfarrbrief usw.

 Einladung zu einem Familiennachmittag

Eine sehr gute Werbung für Familienkreise ist, wenn die bestehenden Kreise einen Nachmittag für Familien ausrichten.  Dies kann zu einem bestimmten Thema sein, wie Nikolaus, Advent, Ostern oder auch nur ein gemütliches Beisammensein mit einem Bastelangebot für die Kinder.  Dazu werden interessierte Familien eingeladen, durch persönliche Ansprache, schriftliche   Einladung sowie Plakatankündigung und Kanzelverkündigung.

Bei allen öffentlichen Veranstaltungen ist es immer wichtig, schriftlich einzuladen durch Plakate, Mitteilungen in Pfarr- und Wochenbriefen, lokalen Zeitungen, Publikationen usw.

 Pressearbeit (lokale, kirchliche)

Über besondere Aktivitäten (Fahrradrallye, Vorträge, Feste) sollte ein Artikel erscheinen (entweder selbst verfaßt oder die Presse zum Nachmittag/Abend einladen).  Dabei erweist sich Bildmaterial als sehr bereichernd.  Auch z.B. in einer Kinder-gartenzeitung sollte sich ein Familienkreis vorstellen und über seine Arbeit berichten

Infostände

Stadtteilfeste, Pfarrkirrnes, Kindergar-tenfeste etc. bieten eine gute Möglichkeit, über die Arbeit im eigenen Familienkreis zu berichten, indem ein Stand aufgebaut wird.  Als Anziehungspunkte erweisen sich verschiedene Aktionen (Kasperletheater, Taschen bemalen, Schminkecken, Tierenten aussägen).  Dazu sollten Infomaterial über die JG und eine Liste bereitliegen, in die sich Interessierte eintragen können.

5. Schritt: Aktionen

Die Gruppe wird nach außen hin als homogene Einheit aktiv durch Aktionen und setzt sich zum Beispiel auch politisch und in der Gemeinde ein.  Die Leute entscheiden sich zu einer KAB-Mitgliedschaft.  Der Familienkreis ist zu einer engen Gemeinschaft zusammen gewachsen.6. Schritt: Hilfestellung für die Gestaltung der Treffen – Erstes Gruppentreffen

Das erste Treffen eines Familienkreises, der im Entstehen ist, hat eine große Bedeutung für den Aufbau und Beginn des Kreises überhaupt.

Am ersten Abend...

... sollen die eingeladenen Ehepaare und Personen genügend Lust bekommen, gemeinsam mit den anderen einen Familienkreis zu bilden.

... müssen die Ängste und Hemmungen, die man hat, wenn man andere kennenlernt, überwunden werden.

Hilfestellung zum Start von Familienkreisen

Die folgenden Punkte sollen als Hilfestellung dienen, einen guten Start in die Familienkreisarbeit zu gewährleisten.

Treffen von Eltern und Kindern

Ein erstes Treffen mit Eltern und Kindern bietet sich z.B. nach einem Familiengottesdienst an. Manchmal möchten die Interessierten ihre Kinder auch direkt zum Treffen mitnehmen.

Räumliche Gestaltung

·      ein großer Raum in Pfarrheim o.ä.

·      Tische und Stühle so stellen, dass kleine Tischgemeinschaften von 8-12 Personen gebildet werden.

·      Kaffee, Kuchen und Getränke stehen als Büfett bereit.

.      Ein Teil des Raumes ist für Kinder mit einem Teppich ausgelegt, Spielzeug liegt bereit.

 

Ablauf des Nachmittags

Der Leiter/die Leiterin begrüßt alle und eröffnet das Kuchenbaueffet.  Dann bietet eine Kinderbetreuung mit Liedern und Spielen ein Programm für die Kinder an.  Zwischen KAB-Verantwortlichen und Interessierten kann sich nun ein lockeres Gespräch mit ersten Informationen über KAB und Familienkreise ergeben.  Der Leiter/die Leiterin vereinbart einen Termin für das nächste Treffen mit den Interessierten. Gruppen, die sich immer mit Kindern treffen wollen, werden ihr Programm anders gestalten als Gruppen mit Abendterminen

 

Checkliste für das 1. Gruppentreffen

Räumliche Gestaltung

Sitzordnung

Tische

%  Getränke

Dekoration des Raumes

Materialecke

Anwärmphase

Der Anlauf

Begrüßung

Vorstellen/ Kennenlernen

Erwartungen

Vorstellen des Verbandes

Wer sind wir?

Beispiele aus den Familienkreisen

Festlegen des nächsten Treffen

wie geht es weiter?

 

Zweites Gruppentreffen (abends)

Räumliche Gestaltung

ein Raum im Pfarrheim oder ein privater Raum

Sitzordnung

·  Stühle in Kreisform aufstellen

·  darauf achten, dass es eher weniger Stühle sind als zu viele (Weil ein Herausstellen von Stühlen 

   negativ erlebt wird, ist es besser, zu Beginn weniger Stühle aufzustellen als Teilnehmer

  tatsächlich erwartet werden.)

Diese Sitzordnung schafft die Voraussetzung, dass alle Teilnehmer untereinander Blickkontakt herstellen können.

Tische

Tische dienen als Ablagemöglichkeit (z.B. für Informationsmaterial ... ), als Schreibfläche und bieten Schutz und Sicherheit.  Sie sollen für diesen Abend dekorativ gestaltet werden (z.B. Tischschmuck, Blumen, Gläser ... ). Besonders bewährt hat sich ein Beistelltisch, auf dem Materialien, die der Verband zur Verfügung stellt, ausgelegt werden können.

Getränke

eine kleine Auswahl an Getränken, nicht zu teuer!

Anwärmphase

Jede Versammlung braucht eine Zeit zum "warm werden", besonders wenn die Teilnehmer sich nicht kennen.  Die Anwärmphase soll Gelegenheit geben, die anderen kennenzulernen, eine gute Atmosphäre schaffen und die Gesprächsbereitschaft  fördern.

 Anlauf

Der Anfang des Abends - die Zeit bis zum Eintreffen der letzten Gäste - sollte möglichst mit

lockeren Gesprächen allgemeiner Art überbrückt werden.

 

Begrüßung

Der/die LeiterIn begrüßt die Teilnehmerlnnen und schildert den Ablauf des Abends.

 

Kennenlernen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kennenlernrunde zu gestalten.  Ein Spiel kann den  

Abend auflockern und die Gesprächsbereitschaft der Teilnehmerlnnen fördern (methodische

Gestaltung der Kennenlernrunde s.u.).

 

Klären der Erwartungen

Dieser Schritt führt bereits zum Thema des Abends.  Mit dem Austausch über die Erwartungen der Teilnehmerlnnen wird klar, mit welchen Vorstellungen und Wünschen die Teilnehmerlnnen zu dem ersten Treffen gekommen sind (Methoden s.u.).

 

Vorstellen der KAB

Aus dem vorangegangenen Gespräch kann man leicht zum Vorstellen des Verbandes

überleiten, indem man aufzeigt, dass die Interessen der Teilnehmerlnnen und des Verbandes auf der gleichen Ebene liegen.

 

Ziele der KAB Familienkreise

Ziel des Verbandes ist es, Familien miteinander zu vernetzen und ihre Interessen in Gesellschaft, Kirche und Politik zu vertreten.  Ausgehend von der katholischen Soziallehre engagiert sich die KAB hierbei für mehr soziale Gerechtigkeit insbesondere für die Familien.

 

"Ohne Familie ist kein Staat zu machen“ lautet daher das Motto des Verbandes.

Wie erreichen wir das?

Die KAB initiiert Familienkreise und bietet deren Begleitung und Vernetzung an.  Hier treffen sich regelmäßig 12 - 16 Personen, Männer, Frauen und Kinder.

Durch Kurse, Familienfreizeiten, Arbeitshilfen sowie persönliche Begleitung gibt der Verband Orientierungshilfe in verschiedenen Familienphasen, schafft aus seinem christlichen Selbstverständnis heraus Räume für lebendige Glaubenserfahrung, und bringt Familien miteinander in Kontakt.  Hierbei nimmt der Verband sowohl den Einzelnen in seinen unterschiedlichen Rollen in Familie und Gesellschaft in den Blick, als auch die Familie als Lebens-, Erziehungs- und Glaubensgemeinschaft.

 

Familien erhalten über Arbeitshilfen und eine Verbandszeitschrift Informationen und Ideen die zur Diskussion und Orientierun- anregen. Der Verband trägt die Interessen von Familien in die Öffentlichkeit und konfrontiert damit politische Entscheidungs-träger.

Durch unsere Familienkreise wollen wir:

·      Familien miteinander in Kontakt bringen

·      Orientirungshilfe geben in verschiedenen Familienphasen, durch Bildungsangebote, Kurse, Arbeitshilfen, personelle Angebote

·      gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen mit anderen Kreisen durchfuhren

.      Räume schaffen für lebendige Glaubenserfahrung

.       Die Gesprächsthemen und Aktionen werden in den Familienkreisen selbst bestimmt.

 

Vorstellen eigener Erfahrungen

Wie die Ziele und die Arbeitsweise der KAB in der Praxis aussehen, verdeutlicht der/die Leiterln am besten am Beispiel seines oder ihres eigenen Kreises. Damit zeigt er/sie gleichzeitig Wege auf, wie die TeilnehmerInnen die Idee von "ihrem" Familien-kreis mit Leben füllen können.

 

Der/die LeiterIn können berichten:

·      wie lange es ihren Kreis schon gibt

·      wo und wie oft sie sich treffen

       wie ein Treffen des Kreises abläuft

·      mit welchen Themen sie sich beschäftigen

·      was sie an Aktionen gemacht oder neu geplant haben

·      wie die Familienkreise zusammenarbeiten (Kernkreis, Aktionen)

·      dass es nicht um aufwendige Bewirtung geht (manche Gastgeber wollen einander übertrumpfen!)                                      

 

Vereinbarung des nächsten Treffens

Der/die Leiterin vereinbart mit den Teilnehmerlnnen den nächsten Termin und den Ort, wo das Treffen stattfinden soll.  Am besten gleich feststellen, welcher Wochentag günstig ist für regelmäßige Treffen.

Es ist gut, wenn einige TeilnehmerInnen gleich zu Beginn schon eigene Verantwortung übernehmen: z.B. Wer besorgt einen Raum?  Wer kann noch jemanden zum nächsten Treffen mitbringen?  Möchte jemand den nächsten Abend mit vorbereiten?

 

Methoden zum Klären der Erwartungen

Gespräch

Der/die LeiterIn fragt, welche Erwartungen die Teilnehmerlnnen an einen Familienkreis haben.  Die Antworten werden auf ein Plakat notiert.  Anschließend wird gemeinsam überlegt, wie die Erwartungen an die Gruppe auf einen Nenner gebracht werden können.

 

Hitparade der Erwartungen

Von einem Familienkreis erwarte ich persönlich:

a)       Kontakt mit anderen Familien

b)      Austausch der Eheleute über alltägliche Fragen des Familienlebens

c)       Gemeinsame Unternehmungen mit Kindern

d)      Praktische Hilfe im Alltag

e)       Information über religiöse Fragen

f)       Übernahme von Aufgaben in der Gemeinde

g)       Hilfen bei der Vorbereitung von Familiengottesdiensten

h)       Gespräche über Fragen der Erziehung

i)        Andere Familien kennen lernen

j)       Hilfen bei der Vertiefung und Weitergabe des Glaubens .... ?

Jeder Gesprächsteilnehmer erhält diesen Bogen fotokopiert und beziffert die stärkste Erwartung mit 1, die nächste mit 2 usw.  Im anschließenden Gespräch stellt der Gesprächsleiter die verschiedenen Bewertungen vor und überlegt gemeinsam mit den Teilnehmern, ob und wie die verschiedenen Wünsche "auf einen Nenner" gebracht werden können

Graffi-tti-Spiel

Im Veranstaltungsraum hängen vier Plakate mit bestimmten "Reizsätzen":

Die Familiengruppe wird gut, wenn ...

· Die Familiengruppe bringt nur wenig, wenn ...

. Ich möchte in der Familiengruppe besonders gern... » Ich hoffe, wir werden in der

  Familiengruppe nicht...

Die Gesprächsteilnehmer werden gebeten, die Satzanfänge auf den Plakaten nach ihren Vorstellungen zu ergänzen.  Die Sätze können auch auf einem Arbeitsbogen stehen, den jeder erhält.

Diese Methode trägt mit dazu bei, Erwartungen und Befürchtungen bewusst zu machen.  So lassen sich die Ergebnisse im Gespräch miteinander vergleichen.

Partnergespräch

Für ungefähr zehn Minuten gehen die Teilnehmer auf einen ihnen möglichst noch nicht bekannten Partner zu, und überlegen gemeinsam mit ihm, wie ihr Familienkreis aussehen könnte.  Die Erwartungen sammeln sie auf einem Plakat, kennzeichnen die zwei bis drei wichtigsten Wünsche und Interessen und hängen dieses Plakat im Raum auf.  Nach einer bestimmten Zeit, in der jeder die Beiträge lesen und vergleichen kann, werden gemeinsam die Schwerpunkte verglichen und herausgestellt.ie Familien müssen spüren, dass ihre Erwartungen ernst genommen werden.  Erst nach diesem Austausch lässt sich letztlich sagen, ob eine Gruppe entstehen kann.  Es ist sinnlos, Personen zusammenzubringen, die sich über ihre Erwartungen bereits im Vorfeld uneins sind.  Die möglicherweise unterschiedlichen Interessen können helfen, zu einer guten Gruppenzusammenstellung zu gelangen, wenn der Kreis der Interessenten so groß ist, dass mehrere Gruppen gebildet werden können.

 Kalenderspiel

Beim Kalenderspiel wird ein Blatt mit einer Frage in die Mitte des Raumes gelegt, z.B. "Was erwarte ich von diesem Treffen?" und in alle vier Ecken des Raumes ein Blatt nüt einer anderen Antwort.  Die Teilnehmerlnnen können sich alle Antworten anschauen und sollen sich Rir eine entscheiden, die auf sie zutrifft.  Dann haben sie zwei Minuten Zeit, sich mit den Teilnehmerlnnen in "ihrer" Ecke darüber auszutauschen.  Anschließend werden die nächste Frage und vier neue Antworten ausgelegt. Aus einer Vielzahl von Erwartungen ergibt sich ein vollständiges Bild.

Spiele zum Kennenlernen

Die neue, Gruppe muss sich erst einmal kennenlernen.  Am einfachsten erreicht man das mit einem gemütlichen Klönabend.  Wir stellen hier zwei weitere spielerische Methoden für einen der ersten Abende vor.

 Fotoquartett

Jede/r soll zu diesem Treffen vier Fotos von sich aus verschiedenen Altersstufen mitbringen.

Die mitgebrachten Fotos werden verdeckt in die Mitte auf den Tisch gelegt und gemischt.  Nun nimmt sich jede/jeder Mitspielende vier Fotos, die sie/er wie beim Kartenspiel verdeckt hält.  Auf ein Zeichen hin wird - bis zum Ende des Spiels - jeweils ein Bild nach links weitergegeben.  Ziel ist es, die vier zusammengehörenden Bilder eines/einer anderen zu sammeln.  Glaubt ein/eine Teilnehmerln ein solches "Quartett" zu haben, geht er/sie auf den/die Betreffende zu und zeigt nur ihm/ihr die Bilder.  Dieser antwortet nur mit: "Stimmt“  oder: "Stimmt nicht!".  Vollständige Quartette werden in die Mitte gelegt und scheiden aus.  Das Spiel endet, wenn alle Bilder zu Quartetten angeordnet sind. Am Ende kann die Diskussion über die restlichen Fotos offen geführt werden.

Dauer:     ca. 60 Minuten

Auswertungsfragen:

Jede/r erzählt zu einem oder mehreren Bildern eine Geschichte.  Mit welchem Kind hätte ich früher gespielt?

 

Lieblingsessenspiel

Jeder schreibt sein Lieblingsessen auf eine Karte.  Die Karten werden eingesammelt.  Einer fängt

an zu raten, welche Lieblingsessen es in der Gruppe wohl gibt, z.B. Pizza.  Wenn er richtig geraten hat, meldet sich derjenige.  Er darf weiter raten.  Wenn er falsch geraten hat, ist ein anderer mit dem Raten dran.  Gewonnen hat derjenige, der alle Lieblingsessen erraten hat.                         

Weitere Gestaltung der Abende - Themensammlung und Programm

Nachdem die Gruppe Zeit hatte, sich kennen zu lernen, sollte ein Programm für einige Abende oder für ein halbes Jahr aufgestellt werden.  Sonst muss jeden Abend neu überlegt werden, wie es weitergehen soll, und man bekommt das Gefühl: "Wir haben uns nichts zu sagen."              

 

Grundsätzliches zum Aufstellen eines gemeinsamen Programms

·      Alle sollen ihre Wünsche und Vorschläge einbringen

·      Nicht zu allgemein formulieren

·      Keine oberflächlichen Themen

 

Methoden zur Themenfindung - Einzelbesinnung

Jeder schreibt zu vorgegebenen Themen seine Vorschläge auf. Anschließend werden die Vorschläge zu jedem Thema vorgelesen und auf einem Plakat notiert. Wichtig: keine Kritik an einem Vorschlag äußern! Erst im nächsten Schritt wird gemeinsam beraten, welche Themen genommen werden.emenvorschläge

·      Arbeit (Berufe in unserer Gruppe)

·      Familie (Kinder im Trotzalter, Ehe und Partnerschaft)

·      Kirche (Beten in der Familie)

 

Brainstorming

Jede/r äußert spontan alles an Themen, Ideen und Vorschlägen, was ihm/ihr durch den Kopf geht.  Kreativität ist dabei Trumpf Die Vorschläge dürfen ruhig hoch gesteckt oder "verrückt" erscheinen.  Der/die LeiterIn schreibt alles auf.  Kritik und Auswahl nach Wichtigkeit und Realisierbarkeit erfolgen im nächsten Schritt.

 

Collagen

Jede/r soll aus mitgebrachten Zeitschriften ausschneiden, was ihm/ihr wichtig und beachtenswert erscheint: Fotos, Schlagzeilen, Zeichnungen.  Dann wählt jede/r aus seinem gesammelten Material ein Thema, über das im Kreis erst gesprochen werden sollte.  Die gesammelten Bildteile zu diesem Thema sollen so auf ein weißes Blatt Papier geklebt werden, dass der Zusammenhang mit dem Thema deutlich wird.  Anschließend erklärt jeder seine Collage.  Die gefundenen Themen werden notiert.  Es ist wichtig, dass alle mit ihren Themen ernstgenommen werden.  Deshalb sollte nicht einfach nach Mehrheit über ein Thema entschieden werden.  Die Auswahl der Themen sollte so erfolgen, dass alle damit zufrieden sind.

 

Ein Beispiel für Terminplanung

Der Familienkreis aus X., bestehend aus fünf Familien, hat 15 Themen erarbeitet, die an den Gesprächsabenden im Kreis behandelt werden sollen.  Der Kreis trifft sich einmal monatlich, jeweils mittwochs.  Außerdem wollen sie sich hin und wieder tagsüber treffen, um gemeinsam mit den Kindern etwas zu unternehmen.  Anhand des Jahreskalenders entscheiden alle, wann welche Themen dran sind und wer dafür die Leitung übernimmt.

Und so sieht das Programm des Kreises aus X. aus:

 

Mittwoch, 19. 1.                       Spiele- und Plätzchenessabend bei Familie M. neue Spiele

                                                 von Weihnachten ausprobieren

Sonntag, 30.1.                          die Familien gehen gemeinsam zum Kinderkarneval

Mittwoch, 16.2.                        Thema: Einführung in die Fastenzeit, Treffen im Pfarrheim,

Referent:      Herr A., Pastoralreferent, Organisation: Familie B.

Mittwoch, 16.3.                        Thema: Allergien - Gefahr für jedermann

Treffen im Pfarrheim, Referentin: Frau D.

Donnerstag, 31.3.                     Ostereier färben mit Kindern, in der Kindergartenküche

Mittwoch, 20.4.                        Kochkurs: Vollwertgerichte: Treffen in der Fa. Bi, Referenten

Sonntag, 1.5.                            Maitour mit dem Fahrrad: Organisation: Familien B. und F.

Mittwoch, 18.5.                       Einschulung: was bedeutet es für uns und unser Kind?  Treffen im Pfarrheim  

Mittwoch, 16.6.                       Programmplanung für das 2. Halbjahr / Treffen bei Familie F.  

 

Was tun, wenn man ein schönes Thema, aber keinen Referenten hat?  Getreu unserem Verbandsmotto der Selbsthilfe schaut man sich mal im Freundes- und Bekanntenkreis um.  Denn da blüht so manches Talent im Verborgenen.  Und auch die Mitglieder im eigenen Familienkreis haben oft Fähigkeiten, die es erst einmal zu entdecken gilt.

Darüber hinaus sind die jeweiligen RefertenInnen für Regionalarbeit und Bildung, sowie die Mitarbeiter im Diözesanbüro ansprechbar.artnerinterview

Setzen Sie sich bitte mit einem Gesprächspartner zusammen, den Sie noch nicht näher kennen.  Mögliche Fragen:

.   Name, Vorname, Spitzname

.   Alter

·    Familienstand

·    Kinder

     Beruf

·    Hobbys, Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden

.    Was erwarten Sie von diesem Abend?

 

Nachdem sich die Partner unterhalten haben, kommt die Gesamtgruppe wieder zusammen.  Jeder stellt seinen Gesprächspartner vor und berichtet, was der andere erzählt hat.

 

Atomspiel mit Informationen

Alle gehen durch den Raum und bilden immer, wenn der/die SpielleiterIn "Atom 3" ruft, eine Kleingruppe mit der entsprechenden Personenzahl.  Dann nennt jede/r in der Kleingruppe außer dem Namen noch 3 Eigenschaften, die wichtig für ihn/sie sind, z.B. Hobbymalerei, Warsteiner Pils, Nichtrauchen.  Dann geht man wieder auseinander, bis der/die Spielleiterln die nächste Atomzahl ruft.  Variante: Der/die LeiterIn nennt ein Thema, über das sich die Kleingruppen unterhalten, z.B. Arbeitsplatz, Hobbys,...

 

Kramkiste

Der/die Leiterln stellt eine Kiste mit Alltagsgegenständen (z.B. Telefonbuch, Schraubenzieher, Bleistift, Wollknäuel, Streichholzschachtel, Tasse ... ) in die Mitte.  Die Teilnehmerinnen werden aufgefordert, sich einen Gegenstand herauszusuchen.  Anschließend stellt sich jede/r in der Runde mit seinem/ihrem Gegenstand vor. * Name, Vorname

*     Alter, Beruf...

*     Diesen Gegenstand habe ich gewählt, weil ...

 

Tip: wenn die Leitung mit der Vorstellung beginnt, hat das Vorbildcharakter (z.B. wie ausführlich sich die anderen vorstellen)

 

Ich heiße, wohne, esse

Der/die Leiterln beginnt, indem sie/er sich vorstellt, z.B. "Ich heiße Elke, wohne in Essen und esse gern Eis." Der Name sollte stimmen, für Wohnort und Speise können alle jene genommen werden, die mit dem Anfangsbuchstaben des Vornamens beginnen.  Nun fordert die Leitung ihren Nachbarn auf, sich vorzustellen und die erste Vorstellung zu wiederholen.  Reihum stellen sich alle vor und wiederholen alle bisherigen Vorstellungen.

 

Einstieg ins Thema

Aufgaben des Gesprächsleiters/der Gesprächsleiterin

 

Nicht jedes Treffen des Kreises muss ein Gesprächsthema haben!  Wenn der Kreis sich auf ein Thema geeinigt hat, sollte es eine/n Verantwortliche/n für den Abend geben.

Seine/Ihre Aufgabe:

·      Einführung ins Thema

·      das Achten auf zeitliche Begrenzung des Gesprächs

·      das Zusammenfassen der Ergebnisse (evt. zusammen mit der Gruppe)

  

Methoden zum Einstieg in ein Thema

·      Eine Schlagzeile aus einer Zeitung mitbringen; die Teilnehmer äußern sich dazu, anschließend wird  

       pro und contra diskutiert (oder, wenn sich alle einig sind: jeder erzählt von seinen Erfahrungen).

 

·      Eine Geschichte, ein Gedicht o.ä. vorlesen.

 

·      Eine/n ReferentenIn einladen.

 

·      Eine Situation konstruieren und zur Diskussion stellen.

 

·      Eine Situation konstruieren und ein Rollenspiel dazu machen (z.B. Thema Pubertät: Diskussion am Abendtisch über Kleidung der 15-jährigen Tochter).

 

·      Die Teilnehmer/innen ein Bild zum Thema malen lassen und über die Bilder sprechen.

 

·      Zwei Gruppen bilden, eine pro, eine contra, die 15 Minuten lang Argumente für ihren Standpunkt sammeln, anschließend wird diskutiert.

 

·      Zum Thema werden wichtige Begriffe gesucht, auf Karten geschrieben und damit ein Haus gebaut (z.B. Thema Partnerschaft).

 

·      Jede/r bringt zum Thema einen Gegenstand mit und erklärt seine Bedeutung.

 

·      Ein typisches Bild zum Thema mitbringen, z.B. aus der Werbung (Thema: Familie).

 

·      Mit der Frage "Erinnert ihr euch?“ einsteigen und die Teilnehmer erzählen lassen (z.B. Thema Sonntag).

 

"Anregungen" für Familienkreise

·      Projekt "Umweltbär"

·      Leitfaden für Familiengruppen - Spiele für den Gruppenabend

·      Kommunale Förderung für Familien

·      Familienforum - Familien mischen mit

·      Familie und Arbeit

 

Werbematerialien:

·      Flyer

·      Handzettel

·      Plakate

·      Aufkleber

·      Luftballons

Ansprechpartern können über die KAB-Diözesangeschäftsstelle erfragt werden.

 Allen von denen wir Material haben sei herzlich gedankt.


KAB Diözesangeschäftsstelle
Roßmarkt 12

65549 Limburg

Fon 06431 295 358 Fax 06431 295 513

 

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