Chancengerechtigkeit und Bildung (PISA-Studie) Sozialer Status und Schulerfolg hängen zusammen, das wird in der Bildungsstudie PISA sichtbar. Das wurde auch auf dem Tag der Religionslehrer in Limburg 10.9.02 deutlich im Vortrag von dem Reformpädagogen Prof. Dr. Hartmut von Hentig, Berlin. Er führte aus: "Der eigentliche Skandal, den die internationale Vergleichsstudie deutlich gemacht habe, bestehe in dem engen Zusammenhang zwischen sozialem Status und dem schulischen Lernerfolg in Deutschland, sagte von Hentig. Als wichtige Aufgaben von Schule bezeichnete es der Reformpädagoge, auf ein Leben vorzubereiten, von dem niemand wisse, wie es künftig aussehe. Schule müsse Kinder und Jugendliche stark machen und ihnen Alternativen aufzeigen. Die Schule sei nicht dazu da, das zu machen, was alle machen. "Wir müssen als Schule mehr tun, als die Wirklichkeit zu bedienen mit dem, was sie hat und kann", sagte von Hentig. Gerade eine Gesellschaft, die seit Tschernobyl erfahren habe, dass sie die Welt nicht mehr im Griff habe, brauche, eine aufgeklärte Bildung, die die Grenzen des Menschen in den Blick nehme. ." Mit dem Zusammenhang von Chancengerechtigkeit und Bildung unter Berücksichtigung von PISA beschäftig sich eine Powerpointreihe. Hier kommen Sie zur Kurzinformation über die Ergebnisse der PISA-Studie (pdf 844 kb) Verschiedene Fassungen von und Stellungnahmen zu PISA finden Sie hier.
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