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Katholische
SozialLehre
Catholic Social Teaching
Autor: Ernst Leuninger |
Thema
der Seite: Veranstaltungen zur Soziallehre |
KAB Landesverband Hessen - Frankfurter Sozialschule
Die Zukunft der Alterssicherung
Die Modelle von IG Bau und KAB im Vergleich
Studientag im Wilhelm-Kempf-Haus Wiesbaden Naurod
am Donnerstag 8. Februar 2001
Die deutsche Diskussion um die Reform der deutschen
Rentenversicherung ist in zweifacher Hinsicht verengt. Zum einen sollen die Beiträge und
damit die Lohnnebenkosten stabilisiert werden, zum anderen die Lastenverteilung zwischen
Rentenbeziehern und Beitragszahlern angesichts des demographischen Wandels fair verteilt
werden. Andere Problembereiche werden aus der Diskussion ausgeklammert. Dies gilt auch
für den von der Bundesregierung neu eingebrachten Rentenplan.
- ·Welches Ziel soll eine gesetzliche Alterssicherung verfolgen?
- ·Soll die Rentenversicherung allein aus Beiträgen der abhängig Beschäftigten
finanziert werden oder sind auch andere Quellen zur Finanzierung heranzuziehen?
- ·Soll die gesetzliche Rentenversicherung allein nach dem Prinzip der
Leistungsgerechtigkeit gestaltet werden?
Die Industriegewerkschaft BAU (IG BAU) sowie die Katholische
Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) haben jeweils eigene Konzepte zur Reform der Alterssicherung
vorgelegt, die auf dieser Studientagung diskutiert werden sollen.
Sie sind herzlich eingeladen.
Dr. Emst Leuninger Dr. Heribert Zingel
Landespräses KAB Hessen Frankfurter Sozialschule
Programm
10.00 Uhr Ankunft, Stehkaffee
10.15 Uhr Einführung in die Tagung
Dr. Heribert Zingel, Frankfurter Sozialschule
10.30 Uhr Die Notwendigkeit einer Rentenreform - sozialethische Perspektiven
Prof. Dr. F. Hengsbach SJ, St Georgen
11.15 Uhr Diskussion im Plenum
12.15 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Die Rente sichern: gerecht und solidarisch
Das Konzept der IG BAU Klaus Ulrich; IG BAU
Das Konzept der KAB Winfried Vockenberg, Haltern
14. 30 Uhr Kaffee
14.45 Uhr Diskussion
15.45 Uhr Abschluss
Anmeldung bis zum 1. Februar 2001 an:
Frankfurter Sozialschule
Wilhelm Kempf Haus
65207 Wiesbaden
Tel: 06127 77290 Fax 06127 77297 Mail FSSLimburg@t-online.de
Inhaltsverzeichnis "Veranstaltungen"
Archiv
- Bildungsurlaubsangebote
Die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Hessen e.V.
gibt eine Zusammenstellung der Bildungsurlaubsangebote ihrer Mitgliedseinrichtungen
heraus. Diese kann bezogen werden bei:
- Katholische Landesarbeitsgemeinschaft
für Erwachsenenbildung in Hessen e.V
Roßmarkt 12, 65549 Limburg
Tel: 06431/295 349
Fax: 06431/295437
- Der Katholischen Akademie Rabanus
Maurus in Wiesbaden-Naurod (Wilhelm-Kempf-Haus) 65207 Wiesbaden-Naurod (Tel
06727/77280, Fax 77287)
Bericht über eine Fachtagung
"Der Sozialstaat hat Zukunft - Keine Zukunft ohne Sozialstaat"
im Hessischen Landtag.
Der Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland befindet sich mitten in einem
massiven Umbruch dessen Auswirkungen bislang kaum einzuschätzen sind. Aus diesem Anlaß
und um auf die weitreichenden Gefahren dieses Sozialstaats-Abbaus hinzuweisen,
veranstaltete das Aktionsbündnis "Soziale Gerechtigkeit in Hessen" eine
Fachtagung. Diese Fachtagung fand statt am Mittwoch, dem 16. Juli 1997, im Hessischen
Landtag, Wiesbaden. Themen dieser Fachtagung waren u.a.: Grundsatzfragen des
Sozialstaates, Grundlagen der bestehenden sozialen Sicherungssysteme, Kritik der
angebotsorientierten neoliberalen Angriffe auf den Sozialstaat im Zusammenhang mit der
Standort- und Globalisierungsdebatte, positive Reformperspektiven
Darüber hinaus beschäftigten sich fünf Arbeitsgruppen mit Themenschwerpunkten aus
den Bereichen: Rentenversicherung, Krankenversicherung,
Arbeitslosenversicherung/Arbeitsförderung, Pflegeversicherung,
Sozialhilfe/Armutsentwicklung.
Aus der Diskussion:
Angesichts anhaltender Diskussionen über Leistungskürzungen und
Einschnitte in das Solidarsystem treten die Mitglieder ds Aktionsbündnisses entschieden
für den Sozialstaat ein. Der Neoliberalimus ist eine Gefahr für den Sozialstaat.
Während die Armen immer mehr ausgegrenzt werden, werden Einkommen und Reichtum der
Reichen immer weniger zur Bewältigung der sozialen Aufgaben herangezogen.
Adressat dieser Kritik ist in erster Linie die Bundesregierung. Die
meisten Probleme werden in Bonn gemacht. Die Landesregierungen dürften sich damit nicht
einfach abfinden. Das Sozialbudget der hessischen Landesregierung wurde gelobt. Die
mehrjährige Festschreibung, de sogenannten "freiwilligen Leistungen" sie für
die Sozialverbände eine gute Grundalge des Arbeitens.
Verlangt wird eine höhere Steuergerechtigkeit. Das Geld wird für den
Erhalt des Sozialstaates benötigt. Es ist da, aber verkehrt verteilt. Es fehlt ein
Reichtumsbericht und eine fundierte Vermögensstatistik.
Mitglieder des Aktionsbündnisses "Soziale
Gerechtigkeit in Hessen"
Amt für Arbeit, Wirtschaft und Soziales der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau
Arbeiterwohlfahrt - Landesausschuß Hessen
Arbeitsgemeinschaft der Familienorganisationen in Hessen, AGF
Arbeitsgemeinschaft von Arbeitnehmervereinigungen BfA und Ersatzkassen (AGASV)
Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Mitgliedergemeinschaften (AGuM)
Caritasverband für die Diözese Limburg,
DAG Landesverband Hessen
DGB Landesbezirk Hessen
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Hessen
Diakonisches Werk in Hessen und Nassau
Diakonisches Werk in Kurhessen-Waldeck
Hessische Arbeitsloseninitiativen
Hessischer Jugendring
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB, Diözesanverband Mainz
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB, Bezirksverband Rhein-Main
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Kirche in Kurhessen Waldeck
Kolpingwerk Landesverband Hessen
Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen
Landesarbeitsgemeinschaft Hessen "Hilfe für Behinderte e.V."
Landesfrauenrat Hessen
Landessportbund Hessen
Landesverband der Jüdischen Gemeinden
Referat Kirche und Arbeiterschaft, Bistum Limburg
Sozialverband VdK Hessen
Verband alleinstehender Mütter und Väter (VAMV) Landesverband Hessen e.V.
Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V.
AEV-Arbeiter-Ersatzkassenverband e.V., Landesvertretung Hessen
Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte e.V.
Was bringt die "Altfallregelung"
von 1999 für Flüchtlinge mit langjährigem Aufenthalt in Deutschland?
Montag, 29. Mai 2000, 19.30 Uhr
Stadthalle Limburg
Einführung: Dr. Ralf Göbel-Zimmermann, Richter am Hess.
Verwaltungsgerichtshof
Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten:
Rupert von Plottnitz (Bündnis 90 /Die GRÜNEN)
Birgit Zeimetz-Lorz (CDU)
Jürgen Walter (SPD)
Veranstalter: Initiative für
Mitmenschlichkeit/Caritasverband für den Bezirk Limburg e.V.
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